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Nebenwirkungen & Gegenanzeigen
- Die am häufigsten beobachtete Nebenwirkung ist
das Überstimulationsyndrom, welches eventuell eine
Schmerzverstärkung zur Folge haben kann.
- Allergische Reaktionen hervorgerufen von
Materialien oder Stoffen, die sich in Elektroden und Elektrodengel
befinden, sind heute sehr gering.
- Man hat auch schon von Herzrhythmus-Störungen
während der Therapie gehört, was allerdings ein äußerst seltenes
Phänomen sein dürfte.
- Vorsicht bei Patienten mit bekannten Herzrhythmusstörungen
und Herzschrittmacher: Bevor TENS angewendet wird, unbedingt
Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten halten.
- Gleiches gilt für Patienten mit Parkinson oder Epilepsie
- TENS während einer Schwangerschaft sollte unbedingt unter ärztlicher Aufsicht stehen. Bei der Geburt kann durch
die analgetische Wirkung von TENS ein Gegengewicht zu den
Schmerzsignalen der Wehen geschaffen werden, was eine
Schmerzlinderung zur Folge hat. Auch hier ist Rücksprache mit dem Arzt zu halten!
- Über dem Auge und der Halsschlagader dürfen keine
Elektroden angebracht werden, d.h. diese Bereiche sind für die
Stimulation tabu.
- Es sollten keine offenen Wunden mit Elektroden in
Berührung kommen. Sollte es doch erforderlich sein, unbedingt
vorher mit einem Arzt oder Therapeuten die Therapie besprechen.
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